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Grand Prix-Turnier in Eibenstock

Grand Prix-Turnier in Eibenstock – natürlich eine Reise wert

Die Atmosphäre ist dort heiter und entspannt.
Das Wetter: war zunächst bedeckt, am Sonntag war’s ein traumhafter Herbsttag. Und einen Minigolfer in der Halle stört das Wetter nur, wenn die An- und Abreise durch Schnee und Eis beeinträchtigt wären.
Der Wettkampf war gelegentlich hochklassig, es sind beim Grand Prix in Eibenstock stets auch (Ex-) Nationalspieler und Deutsche Meister auf dem Platz. Kevin Leickel, Sportwart der MGF Magdeburg und mit dem Reinickendorfer MGC Sieger im Teamwettbewerb, spielte mit 19 Schlag die beste Runde – und das mit einem Pottreißer an Bahn 1 (Pyramiden). Das klar beste Gesamtergebnis gelang Kuno Otto (Olympia Kiel, 132), der die Konkurrenz bei den Altsenioren dominierte und auch die Paarwertung zusammen mit Mike Richter (Eibenstock) gewann. Doris Schacke (Berliner Bär, 165) war bei den Seniorinnen II vorn. Thomas Rogge (VfM Berlin, 157) gewann bei den Senioren I, Mike Hoppe und Michael Burkert wurden guter 6. bzw. 8. Auch der Titel bei den Seniorinnen I ging nach Berlin zum VfM, es siegte Birgit Barz (157)vor Sabine Burkert (MGF, 173), die in Eibenstock wieder mal sehr gut in Form war. Gute 4.: Andrea Silex aus Neugattersleben (185).

Stefan Weinhold (BGC Wolfsburg, 139) siegte nach einem spannenden Dreikampf bei den Herren um Platz 1 mit einem Schlag Vorsprung vor Kevin Leickel, lag drei Schläge vor Dennis Rogge (Lankwitzer Dragons). Patricia Fischbeck (Reinickendorf, 149) hatte bei den Damen einen deutlichen Vorsprung vor Vereinskollegin Anne Dippel, die aber bis zur letzten Runde auf Augenhöhe spielte. Ole Riewe (TG Höchberg, 141) siegte bei den Junioren, Lukas Schrader (Reinickendorf, 160) und Martin Hänßgen (MGF, 166) wurden 5. und 7. Simon Beck (BGC Leipzig, 183) war bei den Schülern vorn.

Das Wichtigste: 90 Teilnehmer waren nicht zufällig vor Ort. Die Anlage ist anspruchsvoll, Mausefalle, die z.B. Leickel zum Verhängnis wurde, Niere, Mittelhügel oder Stäbe sind eine besondere Herausforderung.

Der Gastgeber zeigte sich sehr fürsorglich, hier engagiert sich jeder aus dem kleinen Verein für das schöne Turnier. Auch für Ablenkung ist hier stets gesorgt, z.B. beim Pitpat oder beim klassischen Familienspiel – all das bietet die Minigolfhalle. Für die „Onliner“: Die Internetgeschwindigkeit ist „speedy“ – in der Gaststätte waren alle Ergebnisse der Bahngolfarena online im Großformat präsent. Viele werden wiederkommen – der nächste Erzgebirgspokal oder ein Grand Prix kommen bestimmt. Und Minigolfer, die noch nicht da waren, die keine solch schöne Halle (die schon Meisterschaftsort für Europacup und Deutsche Meisterschaft war) in der Nähe haben, werden bestimmt mal drüber nachdenken, den Erholungsort im Westerzgebirge zu besuchen.

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